Bares für Rares Händler Männer: Wer sitzt am Pult?

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Bares für Rares-Händler Männer: Wer bei ZDF am Pult sitzt

Bei “Bares für Rares” gehört der Händlerraum zum festen Inventar der Sendung. Hier entscheidet sich binnen weniger Minuten, ob ein mitgebrachtes Stück aus Dachboden, Keller oder Erbmasse tatsächlich den Wunschpreis erzielt – oder ob die Bietschlacht schon nach drei, vier Runden endet. Während der Experte im Vorgespräch den Wert des Exponats schätzt, sitzen die Kaufinteressenten bereit, heben die Karte, schauen in die Runde. Wer in dieser Runde als Mann Platz nimmt, wechselt im Laufe der Jahre immer wieder. Wer dazukommt, wer pausiert und wer die Stammbesetzung bildet, erklärt dieser Überblick.

Die Stammbesetzung der männlichen Händler

Über viele Staffeln hinweg hat sich ein Kern von männlichen Händlern herausgebildet, die fast täglich im Studio am Pult sitzen. Sie sind die Gesichter, die Zuschauer beim Einschalten sofort erkennen, und sie decken gemeinsam ein breites Spektrum an Warengruppen ab: von Schmuck und Uhren über Möbel und Silber bis hin zu Militaria und Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Stammbesetzung besteht aus Wolfgang Pauritsch, Detlev Kümmel, Sven Deutschmanek, Walter Lehnertz und Fabian Kahl, die zusammen mehrere hundert Folgen pro Jahr bestreiten.

Händler Fachgebiet Seit wann dabei Typische Objekte
Wolfgang Pauritsch Gold, Silber, Schmuck seit 2013 Trauringe, Broschen, Silberbesteck
Detlev Kümmel Möbel, Skulpturen, Kunsthandwerk seit 2013 Biedermeiersekretär, Bronzefiguren, Uhren
Horst Lichter (Gastgeber, kein Händler) Moderation seit 2013 steuert Bietszenen
Sven Deutschmanek Schmuck, Münzen, Edelmetalle seit 2015 Goldmünzen, Colliers, Orden
Walter Lehnertz Bücher, Grafik, historische Dokumente seit 2015 Erstausgaben, Landkarten, Autogramme
Fabian Kahl Skurriles, Design, Pop-Art seit 2018 Vintage-Möbel, Designobjekte, Unikate

Diese feste Riege bildet den Alltagskern im Händlerraum. Wer die klassische Nachmittagsfolge sieht, trifft meist auf vier bis fünf dieser Männer gleichzeitig am Pult. Ergänzt wird das Team durch wechselnde Experten wie Wendela Horz, Albert Maier oder spätere Stimmen wie Susanne Steiger im weiblichen Part. Die männlichen Händler sitzen in der Regel außen, die Kolleginnen innen, was bei der Kameraführung bewusst genutzt wird, um die Mimik beim Bieten einzufangen.

Neue Gesichter und jüngere Händler im Team

Seit 2023 hat das Produktionsteam schrittweise jüngere Händler ins Boot geholt, um die Fächerbreite zu erweitern. Hintergrund: Die Verkäufer bringen zunehmend Objekte aus den 1980er- und 1990er-Jahren mit, also Design, Streetart, frühe Computertechnik, Vintage-Spielzeug. Dafür braucht es Händler mit eigenem Blick auf diese Epochen. Wer bislang nur Stücke aus dem Biedermeier oder der Gründerzeit kannte, stößt bei einem intakten C64 oder bei einer original verpackten Star-Wars-Figur schnell an Grenzen.

Händler Schwerpunkt Auftrittsbeginn Hintergrund
David Suppes Schmuck, Accessoires 2023 Juwelier aus Köln, zweite Generation
Jan Cizek Vintage, Design 20. Jahrhundert 2023 Möbelhändler aus Berlin, Schwerpunkt Mid-Century
Carlo Fleischer Spielzeug, Militaria, Sammlerobjekte 2024 Auktionator mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert
Daniel Sobotta Uhren, Technik 2024 Uhrmachermeister aus Hamburg

Mit diesen vier Neueinsteigern hat sich die Mischung verändert. Wo früher zwei Drittel der Händler älter als 50 Jahre waren, sitzen heute regelmäßig auch Anfang-30- und Anfang-40-Jährige am Pult. Das spiegelt sich auch im durchschnittlichen Alter der Verkäufer wider, das seit 2022 sichtbar gesunken ist. Die Redaktion begründet den Kurswechsel offiziell mit der gewünschten Verjüngung der Sendung, in Fanforen wird der Schritt teils als überfällig, teils als Risiko diskutiert.

Wer im XXL-Spezial am Abend sitzt

Seit Juli 2017 sendet das ZDF gelegentlich Abend-Sonderausgaben, in denen das Händlerpodium auf sieben Plätze erweitert wird. Dann treffen die Stammbesetzung und mehrere Gast-Händler aufeinander. Prominente Verkäufer – etwa aus dem Sport oder der Politik – bieten dann Objekte zugunsten wohltätiger Zwecke an. Im Abendformat gilt: Je spektakulärer das Stück, desto dichter die Bietschlacht. Hier sind vor allem die männlichen Händler mit großer Expertise in Schmuck, Kunst und Sammlerobjekten gefragt.

  • Sieben Plätze statt fünf im Standardformat.
  • Höhere Schätzpreise, oft im vier- bis fünfstelligen Bereich.
  • Wohltätige Zwecke: Teile des Erlöses gehen an gemeinnützige Organisationen.
  • Häufige Gast-Händler: Auktionatoren aus München, Hamburg und Wien.
  • Produktion aus dem großen Studio in Köln-Ossendorf mit erweitertem Publikum.

Die XXL-Sendungen laufen meist am späten Abend und werden separat produziert. Wer hier als Verkäufer auftritt, bringt in der Regel keine Mitbringsel vom Dachboden, sondern kuratierte Stücke, die vorher von der Redaktion ausgewählt wurden. Die männlichen Händler müssen in diesen Folgen schneller reagieren, weil die Kameras andere Einstellungen fahren und der Spendencharakter die Stimmung verändert.

Welche Aufgaben die Männer am Pult übernehmen

Ein Händler bei “Bares für Rares” ist nicht nur Bieter. Er prüft das Exponat, wenn es im Händlerraum auf dem Tisch liegt, kommentiert die Machart, sucht nach Schäden, erkennt Fälschungen und tauscht sich mit den Kollegen über Vergleichsstücke aus dem Auktionshaus oder aus eigener Erfahrung aus. Diese Arbeit läuft in Sekunden, weil die Kameras mitlaufen. Wer etwa bei einer angeblichen Tiffany-Lampe die falsche Signatur erkennt, kann in dieser kurzen Phase den Zuschlag verhindern und dem Verkäufer eine böse Überraschung ersparen.

  1. Erste Sichtprüfung beim Hereinreichen des Stücks in den Händlerraum.
  2. Preisindikation auf Basis eigener Erfahrung und Marktlage.
  3. Gezielte Bietszenen, oft in der Rolle des Eröffners oder des Treibers.
  4. Einkauf, wenn das Stück den Zuschlag bekommt – Übergabe sofort bar oder per Quittung.
  5. Nachbearbeitung: Restaurator, Reinigung, Inventarisierung im eigenen Laden.

Gerade weil die Verkäufer in der Sendung nur Minuten bleiben, hängt der Erlös stark davon ab, wie die Männer am Pult auftreten. Wer freundlich fragt, wer Druck macht, wer schweigt, wer charmant bietet – das hat unmittelbare Auswirkungen auf den Endpreis. Erfahrene Händler achten deshalb auf Körpersprache, Blickkontakt zur Konkurrenz und auf die Reaktion des Verkäufers, sobald der Wunschpreis fällt.

Wer aus dem Händlerteam ausgeschieden ist

Nicht jeder Händler bleibt dauerhaft. Einige Namen sind inzwischen Geschichte im Studio, andere tauchen nur noch sporadisch auf. Die Gründe reichen vom eigenen Geschäft über neue TV-Projekte bis hin zu privaten Veränderungen, die einen regelmäßigen Studio-Termin in Köln nicht mehr zulassen.

Ehemaliger Händler Grund des Abschieds Letzte Folge ungefähr
Christian Vechtel Wechsel in andere TV-Formate 2014
Sebastian Klussmann Schwerpunkt eigene Auktionsreihe 2018
Markus Wildhagen Rückzug in den Online-Handel 2019
Georg “Schorsch” Sonntag Pause wegen privater Projekte 2022 (gelegentliche Gastauftritte)

Die Wechsel passieren leise. Es gibt keine offizielle Pressemitteilung, wenn ein Händler weniger kommt. Zuschauer bemerken es daran, dass der Name auf der Karte fehlt, dass eine andere Stimme im Händlerraum fehlt. Wer langjährige Stammgucker ist, erkennt solche Veränderungen oft Wochen vor dem ersten Foren-Eintrag, weil die Sitzordnung am Pult sich verändert und bestimmte Sprüche nicht mehr fallen.

Was die männlichen Händler unterscheidet

Wer die Bietszenen regelmäßig verfolgt, erkennt über die Jahre klare Muster. Jeder Händler hat einen eigenen Stil, wie er an ein Stück herangeht. Wer das eigene Verkaufsobjekt passgenau an den richtigen Bieter lotsen will, achtet auf genau diese Eigenheiten. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in Tempo, Tonfall und im Umgang mit dem Verkäufer.

  • Wolfgang Pauritsch: Eröffnet oft, setzt das erste Gebot, setzt auf klare Ansagen, sucht Schmuck und Silber.
  • Detlev Kümmel: Späte Gebote, hohes Steigerungsvermögen, Möbel und Skulpturen.
  • Sven Deutschmanek: Sehr schnell, sucht Schmuck und Münzen, gilt als schneller Zuschlag.
  • Walter Lehnertz: Selten am Tisch, dann aber mit präzisen Kommentaren zu Drucken und Autogrammen.
  • Fabian Kahl: Tritt inzwischen weniger regelmäßig auf, ist für Design und Kurioses zuständig.
  • David Suppes: Bringt Schmuck-Fachwissen mit, war in der ersten Sendung 2023 direkt im Pult.
  • Jan Cizek: Setzt auf Design des 20. Jahrhunderts, achtet auf Originale.
  • Carlo Fleischer: Spielzeug und Militaria, dazu Sammlerstücke aus dem Bereich Comic und Film.
  • Daniel Sobotta: Uhren aller Epochen, vom Chronografen bis zur Standuhr.

Was die Runde verbindet: Alle sind hauptberuflich im Antiquitäten- oder Auktionshandel tätig, keiner ist nur für die Sendung engagiert. Das prägt die Bewertungen – sie orientieren sich an realen Marktpreisen, nicht an Wunschdenken. Wer als Verkäufer glaubt, mit einem sentimentalen Auftritt den Preis zu treiben, stößt bei den Männern am Pult meist auf nüchterne Gegenfragen zur Provenienz.

Wie die Auswahl neuer Händler abläuft

Wer beim ZDF ins Händlerteam aufgenommen werden will, kommt nicht über eine Casting-Show, sondern über Empfehlungen aus der Branche. Die Redaktion und die produzierende Firma suchen Händler mit eigenem Laden, mit Auktionshaus-Erfahrung, mit Spezialgebiet. Wer genommen wird, durchläuft Probesendungen, oft vor leerem Studio. Erst danach geht es live. In mehreren Interviews haben ehemalige Probekandidaten berichtet, dass die Hürden weniger im Fachwissen liegen als in der Bereitschaft, binnen Sekunden vor der Kamera zu reagieren.

In den letzten Jahren fällt auf: Jüngere Händler kommen bevorzugt aus Familienbetrieben, in denen Antiquitäten bereits in zweiter oder dritter Generation verkauft werden. Sie bringen Social-Media-Kompetenz mit, was der Sendung hilft, jüngere Zuschauergruppen zu erreichen. Wer auf Instagram oder TikTok ohnehin präsent ist, fällt der Redaktion früher auf als ein gleich qualifizierter Kollege, der nur im Laden steht.

Was Verkäufer über die Männer am Pult wissen sollten

Wer ein Objekt in die Sendung mitbringt, kann die Zusammensetzung der Runde nicht beeinflussen. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Besetzung. Wenn der eigene Ring eher in die Schmuck-Kategorie fällt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Wolfgang Pauritsch oder Sven Deutschmanek den Zuschlag bekommen. Bei einem Biedermeier-Sekretär sitzt Detlev Kümmel vorne. Bei einem Designklassiker aus den 1960er-Jahren ist Jan Cizek gefragt.

Außerdem wichtig:

  • Die männlichen Händler bestimmen den Ton, nicht die Verkäufer.
  • Wer freundlich bleibt, bekommt oft einen besseren Endpreis, selbst wenn das Stück nicht den Wunschpreis erreicht.
  • Die Händler müssen binnen Sekunden entscheiden – sie handeln nicht, um zu gefallen, sondern um weiterzuverkaufen.
  • Wer das Stück nicht verkaufen will, sollte den Wunschpreis klar hoch setzen – dann winkt die “Händlerkarte” möglicherweise gar nicht.

Wer vor der Bewerbung die letzten Folgen mit dem aktuellen Pult ansieht, bekommt ein Gefühl dafür, welcher Händler an welchem Tag mit welcher Laune auftritt. Das ist keine Wissenschaft, aber es hilft, die eigene Erwartung realistisch zu kalibrieren.

So fließt das Bargeld im Händlerraum

For additional context, Im Standardformat bezahlen die Männer am Pult den Betrag sofort in bar. Bei kleineren Summen werden Geldscheine vor der Kamera gezählt. Bei höheren Beträgen gibt es eine Quittung, die der Händler im Studio unterzeichnet. Das Geld stammt aus dem Eigenkapital des Händlers, nicht von der Produktion. Wer das Stück ersteigert, nimmt es am Ende des Drehtags mit und verkauft es im eigenen Laden, auf einer Auktion oder online weiter. Bei Summen über 10.000 Euro wechselt das Geld üblicherweise per Quittung und späterer Überweisung, weil kaum ein Händler fünfstellige Beträge in der Jackentasche mitführt.

Anders läuft es bei den XXL-Abendsendungen. Dort geht ein Teil des Erlöses direkt an die genannte Hilfsorganisation, weshalb die Bietsummen oft höher ausfallen. Die Händler wissen um den Spendencharakter und agieren entsprechend. Wer selbst in einer solchen Folge bietet, zahlt den vollen Betrag, die Spendenquote wird danach organisatorisch ausgezahlt, nicht direkt am Pult.

Was sich 2026 am Händlerpodium verändert hat

Seit Anfang 2025 hat die Redaktion die Reihenfolge am Pult neu sortiert. Wolfgang Pauritsch sitzt weiter außen, in der Mitte wechseln die jüngeren Händler je nach Verfügbarkeit. Hintergrund: Die Kameratechnik wurde umgestellt, der Händlerraum wird vermehrt in Halbnahmen gezeigt, was den Bedarf an klaren Profilen erhöht hat. Für die männlichen Händler bedeutet das mehr Sichtbarkeit, aber auch mehr Druck, in jeder Einstellung präsent zu sein.

Im Frühjahr 2026 kam mit Daniel Sobotta ein weiterer Uhren-Spezialist neu ins Team. Damit reagiert die Redaktion auf den Trend, dass immer mehr Verkäufer hochwertige Uhren aus Erbschaften mitbringen. Sven Deutschmanek behält den Schmuck-Bereich, konzentriert sich aber stärker auf Colliers und Ringe. Beobachter werten diese Verschiebung als bewusste Reaktion auf den gestiegenen Anteil an Uhren-Objekten, der in den letzten beiden Jahren sichtbar zugenommen hat.

Wie Zuschauer die männlichen Händler wahrnehmen

In Fanforen tauchen regelmäßig Diskussionen darüber auf, welcher Händler am sympathischten wirkt, wer zu hart bietet, wer zu früh aussteigt. Über die Jahre haben sich einige Konstanten herausgebildet:

  • Wolfgang Pauritsch gilt als “Anker” der Sendung – immer präsent, immer fair.
  • Fabian Kahl polarisiert mit seinem Auftreten und hat eine treue Fangruppe.
  • Detlev Kümmel wird für seine sachlichen Kommentare geschätzt.
  • Walter Lehnertz gilt als “stiller Kenner” der Runde.
  • Die jüngeren Händler werden vor allem von Zuschauern unter 40 geschätzt.

Diese Wahrnehmung spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider. Folgen mit dem Stammpult schalten rund 2,5 bis 3 Millionen Zuschauer ein, XXL-Sendungen mit prominenten Verkäufern erreichen gelegentlich 4 Millionen. Die Quoten schwanken je nach Sendeplatz und Saison, am Nachmittag läuft die Sendung verlässlich über der 15-Prozent-Marke beim Gesamtpublikum.

Welche Händler in welcher Folge besonders auffielen

Es gibt Sendungen, die bleiben im Gedächtnis. Einige Beispiele aus den letzten Jahren:

  1. Die Folge mit einem DDR-Automaten, in dem Detlev Kümmel das Gebot bis in den fünfstelligen Bereich trieb.
  2. Eine Folge mit einem goldfarbenen Ring aus dem 19. Jahrhundert, bei dem Wolfgang Pauritsch den Wunschpreis des Verkäufers exakt traf.
  3. Eine XXL-Sendung 2024, in der ein sportlicher Promi einen Oldtimer verkaufte und das Händlerpodium mit sieben Männern besetzt war.
  4. Eine Folge mit einer vollständig erhaltenen Star-Wars-Sammlung, bei der Carlo Fleischer den Kontakt zum internationalen Sammlermarkt herstellte.
  5. Ein Auftritt mit einer seltenen Standuhr aus dem Schwarzwald, bei der Daniel Sobotta die Mechanik vor laufender Kamera prüfte und einen versteckten Schaden offenlegte.

Diese Beispiele zeigen, wie stark die Bietszenen vom Personal am Pult abhängen. Wer die Sendung versteht, achtet auf die Besetzung. Auch die Kameratechnik spielt eine Rolle: Je nachdem, welcher Händler gerade im Fokus steht, fallen Reaktionen der Konkurrenten unterschiedlich sichtbar aus.

Tipps für Verkäufer, die mit den männlichen Händlern rechnen

Die männlichen Händler bei “Bares für Rares” sind keine Statisten. Sie bringen eigene Fachgebiete mit, decken bestimmte Epochen ab, haben Erfahrung im Auktionshaus, im Kunsthandel oder im Antiquitätenhandel. Wer als Verkäufer vor dem Pult steht, bekommt meist fünf Stimmen im Raum – und beim XXL-Spezial am Abend sind es sieben Plätze, an denen geboten wird. Der von Horst Lichter moderierte Klassiker aus dem ZDF-Nachmittag gehört zu den Sendungen mit den höchsten Quoten im werktäglichen Programm, was erklärt, warum das Händlerteam über die Jahre gewachsen ist und regelmäßig neue Gesichter bekommt. Details zur Sendung selbst finden sich im Wikipedia-Eintrag zu Bares für Rares, which provides useful background for this point.

Wer plant, ein Objekt bei “Bares für Rares” einzuschicken, sollte die aktuelle Händlerriege kennen. Drei praktische Hinweise:

  • Vor der Bewerbung: Die Spezialisierung des Händlers beeinflusst, wie das Stück bewertet wird. Wer einen Designklassiker einschickt, sollte darauf hoffen, dass Jan Cizek am Tisch sitzt.
  • Wunschpreis realistisch setzen: Die Händler prüfen Vergleichsstücke aus aktuellen Auktionen. Liegt der Wunschpreis darüber, gibt es keine Händlerkarte.
  • Geschichte mitbringen: Die Männer am Pult fragen nach, woher das Stück kommt. Eine nachvollziehbare Geschichte erhöht das Interesse.

Das Team ist professionell, aber nicht unfehlbar. Auch erfahrene Händler irren sich beim Wert. Wer das eigene Stück realistisch einordnet, vermeidet Enttäuschungen im Studio. Wer nach der Sendung mit dem Ergebnis hadert, hat zudem die Möglichkeit, das Stück zurückzunehmen, sofern kein Zuschlag erteilt wurde – diese Option wird in den Folgen selten gezeigt, ist aber im Ablauf vorgesehen.

Wie die Zukunft des Händlerteams aussehen könnte

Die Redaktion hat in den letzten beiden Jahren angekündigt, das Händlerteam weiter zu vergrößern. Geplant sind zwei bis drei zusätzliche Plätze, die mit Spezialisten für Fotografie, Schmuck des 21. Jahrhunderts und moderne Druckkunst besetzt werden sollen. Damit würde sich die Fächermischung nochmals verschieben. Branchenkenner gehen davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren weitere Stammhändler aus Altersgründen kürzertreten und die Redaktion gezielt nach Nachfolgern sucht.

Was bleibt, ist das Grundprinzip: Fünf Stühle, ein Stapel Karten, eine Horde männlicher Bieter, die binnen Sekunden entscheiden. Wer die Sendung sieht, erkennt: Die Mischung macht’s. Ein reines Stammteam ohne neue Gesichter wirkt eingespielt, aber behäbig. Zu viele Neueinsteiger wiederum verunsichern die Verkäufer, weil eingespielte Sprüche fehlen.

Häufige Missverständnisse über die männlichen Händler

Über die Jahre haben sich einige Mythen hartnäckig gehalten, die einer genaueren Betrachtung nicht standhalten.

  • Die Händler sind keine Schauspieler. Sie arbeiten hauptberuflich im Antiquitätenhandel und müssen nach der Sendung mit dem Stück wirtschaften.
  • Die Bietsummen werden nicht zentral festgelegt. Jeder Händler entscheidet eigenständig, bis zu welchem Preis er mitgeht.
  • Die Reihenfolge am Pult ist nicht statisch, sondern wird vor jeder Sendung neu geplant, je nach Objektart.
  • Die Händler zahlen das Geld aus eigener Tasche, es gibt keine zentrale Kasse der Produktion.

Wer diese Punkte versteht, sieht die Sendung mit anderen Augen. Die Männer am Pult sind nicht Statisten einer Inszenierung, sondern Unternehmer, die in Echtzeit kalkulieren. Genau diese Mischung aus Show und Sachgeschäft macht den Reiz der Sendung aus.

Was sich beim Dreh im Studio hinter den Kulissen abspielt

Die Drehtage beginnen für die männlichen Händler meist gegen 8 Uhr morgens, auch wenn die Sendung am Nachmittag ausgestrahlt wird. Vor dem Aufzeichnungstag stehen Besprechungen mit der Redaktion an, in denen die Objekte gesichtet und die Abläufe koordiniert werden. Die Händler prüfen dabei, welche Exponate in ihre Fachgebiete fallen, und stimmen sich mit den Experten ab, ob ein Stück überhaupt verkauft werden darf.

Während der Aufzeichnung sitzen die männlichen Händler in einem separaten Warteraum, bis sie ins Studio gerufen werden. Wer im Pult sitzt, bekommt ein Headset, mit dem die Regie Anweisungen geben kann. In den Pausen zwischen den Objekten wird das Ergebnis kurz besprochen, dann geht es weiter zur nächsten Vorführung. Pro Drehtag werden zwischen 25 und 40 Objekte abgewickelt, je nach Format und Länge der Folge.

Was im TV nicht zu sehen ist: Die Händler tauschen sich intensiv über aktuelle Marktpreise aus. Wer eine bestimmte Figur oder ein Möbelstück vor sich hat, kennt in der Regel die letzten Verkaufspreise aus den einschlägigen Auktionshäusern. Diese Informationen fließen in das Bietverhalten ein und entscheiden darüber, wie weit ein Händler mitgeht.

Wie die Redaktion auf Kritik an den männlichen Händlern reagiert

In Online-Foren und sozialen Medien tauchen regelmäßig kritische Stimmen auf. Mal wird einem Händler vorgeworfen, zu hart zu bieten, mal einem anderen, sich zurückzuhalten, obwohl das Objekt interessant wäre. Die Redaktion beobachtet diese Diskussionen, wie aus Interviews mit dem ZDF-Team hervorgeht. Auffällig ist, dass die Redaktion selten direkt auf Kritik eingeht, sondern personelle Veränderungen leise umsetzt. Wer über mehrere Folgen hinweg negativ auffällt, wird seltener eingesetzt.

Besonders im Fokus stehen die jüngeren Händler, die noch keine eingeschworene Fangemeinde haben. Hier entscheidet die Quote, wer bleibt. Wer in den sozialen Medien eine treue Anhängerschaft aufbaut, hat bessere Karten, weiter im Team zu bleiben. Die Redaktion verfolgt diesen Mechanismus aufmerksam, ohne ihn offen zu kommunizieren.

Welche Rolle die Händler außerhalb der Sendung spielen

Die männlichen Händler bei “Bares für Rares” sind nicht nur im ZDF-Studio aktiv. Viele betreiben eigene Läden, in denen sie die Stücke aus der Sendung weiterverkaufen. Wolfgang Pauritsch führt ein Geschäft in Gelsenkirchen, Detlev Kümmel ist in Bremen ansässig, Sven Deutschmanek arbeitet in Köln. Diese Ladengeschäfte sind ein wichtiger Bestandteil ihres Geschäftsmodells: Die Sendung bringt den Publikumskontakt, der Laden den regulären Verkauf.

Daneben treten einige Händler auf Antikmessen, Auktionen und Fachveranstaltungen auf. Wer etwa eine Messe in München, Hamburg oder Stuttgart besucht, kann dort regelmäßig bekannte Gesichter aus dem Händlerraum treffen. Diese Doppelrolle – TV-Persönlichkeit und Händler vor Ort – macht die männlichen Händler für viele Zuschauer greifbarer als reine Moderatoren.

Warum das Händlerpult bei “Bares für Rares” so wichtig ist

Das Pult ist mehr als eine Sitzgelegenheit. Es ist die Bühne, auf der sich in jede Folge entscheidet, ob ein Verkäufer mit einem Erlös nach Hause geht oder mit leeren Händen. Die männlichen Händler bilden gemeinsam mit ihren Kolleginnen die Schnittstelle zwischen Verkäufer und Markt. Sie entscheiden, was gekauft wird, zu welchem Preis und mit welcher Begründung.

Diese Machtfülle macht die Händler zu den heimlichen Hauptfiguren der Sendung. Horst Lichter moderiert, die Experten bewerten, die Kamera begleitet – aber die Männer am Pult sind es, die am Ende das Geld hinlegen und damit den Ausgang jeder Folge bestimmen. Wer die Sendung versteht, achtet daher weniger auf die Witze des Moderators und mehr auf die Körpersprache der Bieter.

FAQ: Häufige Fragen

Wie viele Männer sitzen bei Bares für Rares am Händlerpult?

Im Standardformat sind es fünf Händler, im XXL-Abendspecial sieben. Davon sind in der Regel drei bis vier Männer, der Rest Damen. Die genaue Zahl variiert je nach Verfügbarkeit und Sendung.

Wer ist der bekannteste männliche Händler?

Wolfgang Pauritsch gehört seit 2013 zum Stamm und gilt vielen Zuschauern als das Gesicht des Händlerteams. Daneben sind Detlev Kümmel und Sven Deutschmanek sehr bekannt. Alle drei sind regelmäßig in den Folgen zu sehen.

Wie viel verdient ein Händler bei Bares für Rares?

Die Händler kaufen die Stücke aus eigener Tasche und verkaufen sie weiter. Ihr Verdienst ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufspreis und späterem Verkaufserlös. Ein fixes Honorar von Seiten der Produktion gibt es üblicherweise nicht.

Sind die männlichen Händler echte Antiquitätenhändler?

Ja, alle Händler führen eigene Läden, Auktionshäuser oder Onlineshops. Sie sind hauptberuflich im Antiquitäten- und Auktionshandel tätig. Die Sendung ist für sie ein zusätzlicher Vertriebskanal, nicht die Haupteinnahmequelle.

Welcher Händler ist am längsten dabei?

Wolfgang Pauritsch und Detlev Kümmel sind seit der ersten Folge 2013 durchgehend im Team. Beide haben die Entwicklung der Sendung von Anfang an begleitet und zählen zu den wenigen Konstanten der Besetzung.

Warum wechseln Händler aus?

Die Gründe sind unterschiedlich: Eigene Geschäftsprojekte, Wechsel in andere TV-Formate oder private Veränderungen. Die Redaktion sortiert regelmäßig nach, wenn die Sendung neue Fachgebiete braucht. Ein offizielles Ausscheiden gibt es selten.

Kann man als Händler vorgeschlagen werden?

Eine direkte Bewerbung ist möglich, in der Praxis läuft die Auswahl über Empfehlungen aus der Branche. Wer genommen wird, durchläuft eine Probesendung vor der ersten Live-Folge. Erwartet werden neben Fachwissen auch Kameraerfahrung und Stressresistenz.

Wer ist der jüngste männliche Händler im aktuellen Team?

Jan Cizek gehört zu den jüngsten männlichen Händlern, gefolgt von Carlo Fleischer und David Suppes. Alle drei sind Anfang bis Mitte 30 und wurden ab 2023 ins Team aufgenommen.

Welche typischen Fehler passieren im Händlerraum?

Häufig unterschätzen Händler den Zustand eines Stücks, schätzen Materialien falsch ein oder setzen das Startgebot zu hoch. Auch Fälschungen sorgen immer wieder für Überraschungen, die im schlimmsten Fall zu einem Verkauf führen, der später rückabgewickelt werden muss.

Wo werden die Sendungen mit den männlichen Händlern gedreht?

Die Folgen entstehen in Köln-Ossendorf im Studio der Produktionsfirma. Die XXL-Abendsendungen werden ebenfalls dort aufgezeichnet, allerdings mit Publikum und erweitertem Set. Das Studio gehört zu den bestausgestatteten TV-Produktionsstätten in Nordrhein-Westfalen.

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